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OrangeGas übernimmt 75 CNG-Tankstellen von EWE

OrangeGas wird mit 125 CNG-Tankstellen Marktführer in Deutschland. Außerdem besteht großes Wachstumspotenzial für klimaschonende CNG-Mobilität bei Lkw.

Mit dem Erwerb der CNG-Tankstellen des Oldenburger Energiedienstleisters EWE zum 1. Juli 2020 steigt die OrangeGas Germany GmbH zum Marktführer beim Betrieb von CNG-Tankstellen in Deutschland auf. EWE bündelt mit dem Verkauf seine Mobilitäts-Aktivitäten entsprechend der Konzernstrategie auf die Batterie- und Wasserstoff-getriebene Elektromobilität. Der neue Marktführer OrangeGas will in Deutschland – wie die niederländische Mutter – besonders mit Kunden aus der Transport- und Logistikbranche sowie dem innerstädtischen Lieferverkehr den Absatz von regenerativ erzeugtem Biomethan massiv steigern und so den klimaschonenden CNG-Antrieb in Deutschland flächendeckend etablieren.

„EWE hat als Pionier in Sachen CNG-Mobilität diese in Deutschland über Jahrzehnte mitgeprägt und ihr durch den Einsatz von Biomethan eine gute Zukunftsperspektive verschafft. Der jetzige Verkauf der CNG-Tankstellen begründet sich damit, dass wir in unserer Konzernstrategie den Fokus im Bereich Mobilität auf das Thema batterie- und wasserstoff- getriebene Elektromobilität legen wollen“, erklärt EWE-Chef Stefan Dohler.“ Mit OrangeGas habe man einen markterfahrenen Käufer gefunden, der die CNG-Tankstellen im Sinne der bisherigen EWE-Kunden weiter betreiben werde und ihnen langfristig ein gutes Tankstellennetz zur Verfügung stellt.

„Der Erwerb der EWE-Tankstellen ist ein sehr wichtiger Schritt für OrangeGas. Denn wir haben das Ziel, der größte Anbieter für saubere Kraftstoffe in Nordwesteuropa zu werden“, so OrangeGas-Gründer und CEO Marcel Borger. OrangeGas setzt dabei konsequent auf klimaschonendes Biomethan. Zu der Wachstumsstrategie von OrangeGas gehört, die Tankstellen für Nutzfahrzeuge vom Transporter bis zum schweren Lkw zu optimieren und gezielt Kunden aus der Transport- und Logistik-Branche zum Umstieg von fossilem Diesel-Fahrzeugen auf den Gasantrieb mit regenerativem Bio-CNG zu überzeugen.

„Wir haben gleich zwei Treiber, weshalb die klimaschonende CNG-Mobilität mit dem 100 Prozent regenerativ erzeugten Kraftstoff Bio-CNG ein großes Wachstumspotenzial hat“, erklärt Wijtze Bakker, Geschäftsführer der deutschen OrangeGas-Tochter. Einerseits wachse der Druck auf die Unternehmen, den schönen Worten zum Klimaschutz-Engagement auch Taten folgen zu lassen. „Bio-CNG ist für die Transportunternehmen der schnellste, der wirtschaftlichste und der praxistauglichste Hebel, um im Kerngeschäft die CO2-Emissionen massiv zu senken“, stellt er fest. Kunden würden von ihren Logistikpartnern verstärkt fordern, den Ausstoß von Kohlendioxid in der Lieferkette zu minimieren. „Greta“ und die „Fridays for Future“-Bewegung sorgen außerdem für einen wachsenden gesellschaftlichen Druck. „Wir haben mittlerweile eine Reihe von Kunden, die Nachhaltigkeit und Klimaschutz in ihren unternehmerischen Leitlinien verankert haben und dies mit der CNG-Mobilität mit Leben füllen“, so Bakker.

Doch auch finanziell ist die CNG-Mobilität für die Logistikbranche interessant. Denn durch die gerade um weitere drei Jahre verlängerte Befreiung von der Lkw-Maut, würden die Mehrkosten beim Kauf der schweren Lkw schnell wieder eingefahren. Der Wegfall der Lkw-Maut und die perspektivisch niedrigeren Kraftstoffkosten ermöglichen CNG-Lkw auch bei niedrigen Frachtraten wirtschaftlich fahren zu lassen. „Die CNG-Mobilität ist daher ein Gewinn für den Klimaschutz und trägt gleichzeitig zum wirtschaftlichen Erfolg von Transportunternehmen bei“, fasst der Deutschland-Chef von OrangeGas zusammen.

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