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Bundesnetzagentur hält an Höchstwerten für Biomasse fest

Die Bundesnetzagentur hat Forderungen der Bioenergiebranche nach einer Anhebung der Höchstwerte in den Biomasse-Ausschreibungen zurückgewiesen. Nach Ansicht der Behörde sind die Voraussetzungen für einen solchen Schritt nicht erfüllt.

Nachdem die Ausschreibungen zuletzt wiederholt unterzeichnet waren, hatten Branchenverbände die Bundesnetzagentur mit Verweis auf das EEG aufgefordert, die Höchstwerte in den Ausschreibungen anzuheben. Sie bezogen sich dabei auf Paragraf 85a des EEG, wonach die Höchstwerte neu zu bestimmen seien, wenn in den letzten drei Runden das Auktionsvolumen nicht gedeckt werden konnte und die durchschnittlichen Erzeugungskosten über dem Höchstwert liegen.  Die Bundesnetzagentur verweist in ihrer Stellungnahme nun darauf, dass die zweite Voraussetzung nicht erfüllt sei. Die Behörde hat nach eigener Darstellung die durchschnittlichen Erzeugungskosten für Biomasseanlagen ermittelt. Dabei hat sie festgestellt, "dass die Förderkosten einzelner Biomasseanlagen höchst unterschiedlich sind, die gemittelten durchschnittlichen Erzeugungskosten jedoch nicht über den Höchstwerten der Ausschreibungen liegen", erklärte ein Sprecher. Zugleich spielte er die Kritik zurück an die Branche: Nachweise dafür, dass die durchschnittlichen Erzeugungskosten über dem Höchstwert der Ausschreibungen liegen, "wurden bisher nicht mit geeignetem Zahlenmaterial untermauert".

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