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Corporate Green PPA

dena-MARKTMONITOR 2030 - Corporate Green PPA: Ökonomische Analyse

Perspektiven langfristiger grüner Stromlieferverträge aus Sicht von Nachfragern

PUBLICATION DATE: 2/2020
FORMAT: DIN A4
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Mit den sinkenden Gestehungskosten erneuerbarer Energien und dem verstärkten Interesse von Unternehmen am Bezug von grünem Strom hat die Diskussion um die zukünftige Bedeutung von direkten Stromlieferverträgen zwischen Erzeugern und Anbietern als Baustein eines nachfragegetriebenen Ausbaus erneuerbarer Energien in Deutschland zugenommen.

Mit der auf dem dena-Marktmonitor 2030 aufbauenden Studie „Corporate Green PPAs aus Sicht von Nachfragern“ ist es gelungen, anhand von Beispielrechnungen herauszuarbeiten, dass PPAs unter Annahme eines in Zukunft leicht steigenden Strompreises bereits heute aus Sicht von einigen Branchen eine wirtschaftliche Alternative zum Bezug von Graustrom darstellen können.

Mit der ökonomischen Analyse aus Abnehmersicht möchte die dena einen Beitrag zum besseren Verständnis von PPAs in Deutschland leisten und die strategische Relevanz des Themas sowohl für potenzielle Nachfrager als auch für Anbieter sichtbar machen. Gleichzeitig sollen Hemmnisse und mögliche Ansätze für eine zukünftig stärkere Nutzung dieses Geschäftsmodells herausgearbeitet werden. Neben der Vermittlung von allgemeinen Grundlagen liegt der Fokus dieser Analyse auf den künftigen Preisentwicklungen aus Sicht von Nachfragern. Dabei werden Corporate Green PPAs als alternative Beschaffungsstrategien verstanden, die einen Beitrag für die Minderung der produktionsbedingten CO2-Emissionen leisten können.

Schwerpunkt dieser Analyse ist die Darstellung ökonomischer, aber auch rechtlicher Aspekte aus Sicht von Nachfragern. Ziel ist es, zunächst einen übergeordneten Analyserahmen für PPAs in Deutschland zu geben, der dann in ökonomischen Fallstudien in der Nahrungsmittel-, Konsumgüter-, Chemie- und Aluminiumindustrie konkretisiert wird. Anhand von Beispielrechnungen wird die Attraktivität des Bezugs von grünem Strom mit dem Bezug von Graustrom aus der ökonomischen Sicht eines Letztverbrauchers verglichen. Dabei werden Erzeugungsprofile unterschiedlicher Technologien in die Analyse einbezogen. Die vier gewählten Branchen bilden prototypische Verbrauchsprofile der deutschen Wirtschaft ab.

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