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Kurznachrichten

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Veranstaltungen

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  • 19.10.2017

    4. Energiewendeforum mehr

  • 20.11.2017

    7. Statuskonferenz | Bioenergie. Flexibel und integriert in die nächste Epoche mehr

  • 29.11.2017

    Leipziger-Biogas Fachgesprächs „Energiefahrplan für morgen – Perspektiven für Biogasbestandsanlagen bis 2030“ mehr

  • 07.12.2017

    biogaspartner – die konferenz. Eine Strategie muss her! mehr

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Glossar

Glossar

Auf dieser Seite finden Sie wichtige Begrifflichkeiten im Zusammenhang mit der Einspeisung von Biogas in das Erdgasnetz.

 

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Abbau

Zerlegung organischer Substanzen in einfachere Verbindungen oder Moleküle durch biotische und abiotische Prozesse 

Absorption

Lösung von Gasen in einer Waschflüssigkeit 

Adsorption

Bindung von Gasen an Feststoffoberflächen 

Ammoniak (NH3)

Stickstoffhaltiges Gas, entsteht aus dem Abbau stickstoffhaltiger Verbindungen, wie z. B. Eiweiß, Harnstoff und Harnsäure. 

Anaerob

ohne Zutritt von Sauerstoff, unter Sauerstoffmangel 

Anaerobe Bakterien

Mikroorganismen, die in einer Umgebung leben und sich reproduzieren, in der kein freier oder gelöster Sauerstoff vorkommt. 

Anaerober biologischer Abbau

Abbau organischer Substanzen durch anaerobe Bakterien, teilweise unter Freisetzung von Biogas. 

Aufbereitetes Biogas 

Auf Erdgasqualität aufbereitetes Biogas, auch “Biomethan” oder “Bioerdgas”

Aufbereitung 

Prozess, mit dem Biogas qualitativ aufgewertet wird. Um Erdgasqualität zu erreichen, ist insbesondere eine CO2-Abtrennung (=Methananreicherung) notwendig, um den Methananteil des Rohbiogases (45-70%) auf den der Gasqualität vor Ort (Erdgas L ca. 85%, Erdgas H bis zu 99%) anzuheben. 

Austauschgase 

sind Gasgemische, die trotz ihrer vom Grundgas abweichenden Zusammensetzung und ggf. abweichenden Kenndaten bei gleichem Gasdruck und unveränderter Geräteeinstellung ein gleichartiges Brennverhalten wie das Grundgas aufweisen. Sie werden anstelle des Grundgases eingesetzt 

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B

BGA

Biogasanlage

BHKW

Blockheizkraftwerk

BImSchG

Bundes-Immissionsschutzgesetz

BImSchGV

Bundes-Immissionsschutzverordnung

Bioerdgas

Kunstwort, Bezeichnung für auf Erdgasqualität aufbereitetes und in das Erdgasnetz eingespeistes Biogas, Synonym für “Biomethan”.

Biogas

Produkt des anaeroben biologischen Abbaus organischer Substrate. Enthält ca. 45-70 % Methan, 30-55 % Kohlendioxid, geringe Mengen an Stickstoff, Schwefelwasserstoff und anderen Spurengasen. In Gesetzestexten und Verordnungen wird mit „Biogas“ das auf Erdgasqualität aufbereitete Biogas bezeichnet (welches im Rahmen dieser Broschüre als „Bioerdgas“ bzw. „Biomethan“ bezeichnet wird). Für das Gas direkt aus dem Vergärungsprozess wird demgegenüber oftmals die Bezeichnung „Rohbiogas“ oder „Biorohgas“ verwendet.

Biogasanlage (BGA)

Anlage zur Erzeugung, Lagerung und Verwertung von Biogas unter Einschluss aller dem Betrieb dienenden Einrichtungen und Bauten. Die Erzeugung erfolgt aus der Vergärung organischer Stoffe.

Biomasse

biologisch abbaubare von Erzeugnisse, Abfälle und Rückstände der Landwirtschaft (einschließlich pflanzlicher und tierischer Stoffe), der Forstwirtschaft und damit verbundener Industriezweige

Biomethan

Kunstwort, Bezeichnung für Methan biologischen Ursprungs, wird verwendet für auf Erdgasqualität aufbereitetes Biogas, Synonym für “Bioerdgas”.

Biorohgas

Biogas im (unaufbereitetem) Rohzustand, wie es direkt nach der Vergärung am Ausgang des Fermenters vorliegt.

Blockheizkraftwerk (BHKW)

Aggregat zur Erzeugung von elektrischer Energie und Wärme auf der Basis eines Motors und eines daran gekoppelten Generators.

BNetzA

Bundesnetzagentur

Brennwert

Berücksichtigt die Verbrennungswärme und die Kondensationswärme. Bei vollständiger Verbrennung von einem Normkubikmeter Gas entsteht die Verbrennungswärme. Die dabei entstehenden Produkte wie Abgase bzw. Wasserdampf werden auf die Ausgangstemperatur von 25 C° abgekühlt. Bei einer bestimmten Temperatur, der sog. Taupunkttemperatur, beginnt die Kondensation des Wasserdampfes, die dabei freiwerdende Wärmemenge nennt man Kondensationswärme. Diese Kondensationswärme wird der Verbrennungswärme hinzugezählt und die daraus resultierende Gesamtwärme wird als Brennwert bezeichnet.

 

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C

CNG

Hochdruckverdichtetes Erdgas (> 200 bar), oftmals zur Fahrzeugbetankung (engl. Compressed Natural Gas)

CO2

Kohlen(stoff)dioxid

CO2-Äquivalente

Die im Kyoto-Protokoll definierten Treibhausgase werden nach einem bestimmten Schlüssel auf die Treibhausgaswirksamkeit von CO2 umgerechnet.

 

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D

DIN

Deutsches Institut für Normung e.V.

DVGW

Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.

DWW

Druckwasserwäsche

 

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E

EEG

Erneuerbare-Energien Gesetz

Einspeisepunkt 

Die physische Verbindung der Anlage eines Kunden oder Erzeugers mit dem Gasnetz. An diesem Punkt wird das Biogas an das öffentliche Gasnetz übergeben. 

Einspeisung 

Prozess der Einbringung von Biomethan in das Erdgasnetz. 

Emission 

Wenn etwas an die Umwelt abgegeben wird, bezeichnet man das als Emission. Emittiert werden können Gase, Staub, Abwasser und Gerüche, aber auch Schall, Erschütterungen, Licht, Wärme und Strahlen. 

Endenergie/-träger 

Unter Endenergieträgern, bzw. Endenergie, werden Energieträger verstanden, die der Endverbraucher letztendlich bezieht. Das kann z. B. Heizöl im Öltank des Endverbrauchers sein. Die Endenergie resultiert aus Sekundär- und ggf. aus Primärenergie, vermindert um die Umwandlungs- und Verteilungsverluste. 

Energiegestehungskosten 

Gesamtkosten, die für die Bereitstellung von Endenergie aufgewendet werden müssen. 

Energiepflanzen 

Eigens für die energetische Verwertung angebaute Pflanzen, deren Energie über Prozesse wie Verbrennung, Vergärung und Vergasung nutzbar gemacht wird.  

EnergieStG

Energiesteuergesetz

EnEV

Energieeinsparverordnung

Entschwefelung 

Verfahrensschritt der Biogasaufbereitung, bei dem der im Rohbiogas enthaltene Schwefelanteil durch biologische und/oder chemische Prozesse entfernt wird.

EnWG

Energiewirtschaftsgesetz

Erdgas H

Erdgas mit höherem Methangehalt von 87 bis 99 Vol. % (von engl. high ‚hoch‘) 

Erdgas L 

Erdgas mit Methananteilen von 80 bis 87 Vol. % und größeren Mengen Stickstoff und Kohlenstoffdioxid (von engl. low ‚niedrig‘) 

EU

Europäische Union

EVU 

Energieversorgungsunternehmen

 

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F

Fermenter

Behälter einer Biogasanlage, in dem die Vergärung stattfindet.

Feststoffeinbringung

Verfahren zur Einbringen von nicht pumpfähigen Substraten oder Substratgemischen direkt in den Fermenter.

Fettabscheider

Anlage zum Abscheiden nicht emulgierter organischer Öle und Fette, die z. B. in den Abwässern von Gaststätten, Großküchen, Schlacht- und Verarbeitungsbetrieben der Fleisch- und Fischindustrie, Margarinefabriken und Ölmühlen enthalten sind (vgl. DIN 4040).

 

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G

GasNEV

Gasnetzentgeltverordnung

GasNZV

Gasnetzzugangsverordnung

Gärrest 

Rückstand der Biogasgewinnung, wie er nach der Vergärung im Fermenter anfällt. 

Gärrestlager (Güllelager) 

Behälter oder Erdbecken, in dem Gülle, Jauche sowie das vergorene Substrat vor der weiteren Nutzung gelagert wird. 

Grundgase

sind die in einem Versorgungsgebiet üblicherweise verteilten Gase

Grünschnitt 

Gras-, Baum- und Strauchschnitt, Abholzungen, Gartenabfall, Rasenmaat, Fallobst ... 

Gülle 

Übergreifende Bezeichnung für Kot und Urin von landwirtschaftlichen Nutztieren, der ggf. zusammen mit Einstreu (Mist) anfällt.

GVE 

Großvieheinheit (eine Großvieheinheit entspricht kumulierten 500 kg Lebendgewicht von Tieren) 

 

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H

Heizwert

Der Heizwert eines Gases stellt die Verbrennungswärme dar. Die Verbrennungsprodukte werden nicht auf die Ausgangstemperatur von 25 C° abgekühlt und das gebildete Verbrennungswasser bleibt dampfförmig. Die Kondensationswärme geht als sog. Abgasverlust verloren. (vergleiche Brennwert)

H-Gas (Erdgas H)

Gasklassifizierung, wobei „H“ für das englische Wort high („hoch“) steht. Erdgas dieser Qualität hat einen Brennwert von ca. 12 kWh/Nm³.

Herkunftsnachweis

Nachweis der belegt, dass eine dem Erdgasnetz entnommene Gasmenge bzgl. Qualität und Menge einer an anderer Stelle in das Erdgasnetz eingespeisten Menge Biomethan entspricht. Insbesondere wichtig zur Erlangung der EEG-Vergütung (z.B. NawaRo-Bonus)  für aus Biomethan produzierten Strom.

Hygienisierung

Verfahrensschritt zur Reduzierung und/oder Eliminierung von Seuchenerregern und/oder Phytopathogenen. Hinweise zu Verfahren geben die EU-Hygiene-VO

 

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K

Kohlenstoffdioxid (CO2)

Farbloses, unbrennbares, leicht säuerlich riechendes, ungiftiges Gas, das neben Wasser als Endprodukt aller Verbrennungsvorgänge entsteht.

Kondensat

Im Fermenter entstandenes Biogas ist wasserdampfgesättigt und muss vor Verwertung im BHKW entwässert werden. Die gezielte Kondensation erfolgt über eine ausreichend angelegte Erdleitung in einen Kondensatabscheider oder über eine Trocknung des Biogases.

Konversion

Als Konversion bezeichnet man im energetischen Sinne die Umwandlung und Veredelung von Brennstoffen in feste, flüssige und gasförmige Energieträger oder in Endenergieformen

Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)

Gleichzeitige Umwandlung von eingesetzter Energie in mechanische bzw. elektrische Energie und nutzbare Wärme. Durch die Kraft-Wärme-Kopplung wird die im Energieträger (z.B. Biogas) enthaltene Energie effizient genutzt, da die bei der Stromerzeugung anfallende Wärme für Heizzwecke oder Produktionsprozesse verwendet wird.

KWK-Anlage

Kraft-Wärme-Kopplungsanlage

 

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L

L-Gas (Erdgas L)

Gasklassifizierung, wobei „L“ für das englische Wort „low“ (niedrig) steht. Erdgas dieser Qualität hat einen Brennwert von ca. 10 KWh/Nm3.

LNG

verflüssigtes Erdgas (engl. Liquefied Natural Gas), entsteht durch Tiefkühlung von Erdgas auf -162° C, dabei reduziert sich das Volumen auf rund 1/600 des Ausgangsvolumens

LPG

Flüssiggas (engl. Liquefied Petroleum Gas), handelsübliche technische Qualitäten der C3- und C4-Kohlenwasserstoffe Propan, Propen, Butan, Buten und von deren Gemischen, diese Gase sind in Erdöl und Erdgas enthalten und fallen bspw. in Erdöl-Raffinerien als Nebenprodukte an, das Volumenverhältnis gasförmig/flüssig ist ~ 1/250

 

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M

Methan (CH4)

Farbloses, geruchsloses und ungiftiges Gas. Verbrennt zu Kohlendioxid und Wasser. Methan zählt zu den wichtigsten Treibhausgasen und ist Hauptbestandteil von Bio-, Klär-, Deponie- und Erdgas.

Methananreicherung

Durch die Entfernung des CO2 wird der Methangehalt im Biogas erhöht

Mist

Festmist oder Stallmist besteht aus Kot, Harn und Einstreu. Je nach Tierart und Strohanteil enthält Stallmist ca. 20-30% Trockenmasse.

 

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N

Nachwachsende Rohstoffe (NawaRo)

Sammelbegriff für land- und forstwirtschaftlich erzeugte Rohstoffe wie Holz, Flachs, Raps, Zuckerstoffe und Stärke aus Rüben, Kartoffeln oder Mais. Der Begriff „NawaRo“ umfasst damit neben Pflanzen für die energetische Nutzung insbesondere auch Pflanzen zur stofflichen Nutzung in der Industrie.

Netzanschluss

Als Netzanschluss wird die physische Verbindung der Anlage eines Kunden oder Erzeugers mit dem Verteilnetz definiert

Netzbetreiber

Unternehmen, das Betreiber eines Gasnetzes ist

Normkubikmeter (Nm³)

Maßeinheit für die Menge Gas, die unter „Normbedingungen“ das Volumen von einem Kubikmeter ausfüllt. Normbedingungen beinhalten einen Druck von 1,01325 bar, eine Luftfeuchtigkeit von 0% und eine Temperatur von 0°C (DIN 1343) bzw. 15 °C (ISO 2533). 

 

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O

Odorierung

Versetzen von (biogenen) Gasen mit einem intensiv riechenden Stoff, damit ev. auftretende Undichtigkeiten im gasführenden System durch Geruchswahrnehmung feststellbar sind.

oTS

organische Trockensubstanz, um den Wasseranteil und die anorganische Substanz reduzierter Anteil eines Stoffgemisches, in der Regel durch Trocknung bei 105 °C und nachfolgendes Glühen bei 550 °C ermittelt.

 

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P

PGC

Prozessgaschromatograph

Primärenergie/-träger

Unter Primärenergieträgern werden Stoffe und unter Primärenergie der Energieinhalt der Primärenergieträger verstanden, die noch keiner technischen Umwandlung unterworfen wurden und aus denen direkt oder durch mehrere Umwandlungen Sekundärenergie oder Sekundärenergieträger werden können. Bei Primärenergieträgern handelt es sich beispielsweise um Steinkohle, Braunkohle, Erdöl, Biomasse usw.

Produktgas

aufbereitetes Biogas, welches in dieser Qualität verkauft werden kann.

PSA

„Pressure Swing  Adsorption“ (deutsch: Druckwechseladsorption)

 

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R

Rohbiogas

Biogas im (unaufbereiteten) Zustand, wie es direkt nach der Vergärung am Ausgang des Fermenters vorliegt. In der Literatur oftmals auch als „Biorohgas“ bezeichnet.

 

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S

Schlempe

bezeichnet die Rückstände einer Destillation

Schwefeldioxid (SO2)

farbloses, stechend riechendes Gas, entsteht beim Verbrennen von Schwefel oder Rösten von Sulfiden. Seine wässrige Lösung ist die schweflige Säure

Schwefelwasserstoff (H2S)

Brennbares, stark giftiges Gas mit einem unangenehm stechenden Geruch nach faulen Eiern, der jedoch nur in geringen Konzentrationen wahrnehmbar ist

Sekundärenergie/-träger

Sekundärenergieträger, bzw. Sekundärenergie ist der Energiegehalt von Sekundärenergieträgern, die direkt oder aus mehreren Umwandlungen in technischen Anlagen aus Primär- oder aus anderen Sekundärenergieträgern bzw. -energien bereitgestellt werden. Als Beispiele sollen hier Benzin, Heizöl, elektrische Energie aufgezählt werden. Dabei fallen u. a. Umwandlungs- und Verteilungsverluste an.

Silage

Silage ist durch Milchsäuregärung konserviertes Pflanzenmaterial

Silierung

(Luftdichte) Lagerung von Pflanzen durch Konservierung mittels natürlich vorhandener Milchsäurebakterien; diese ist von einer bis zur nächsten Vegetationsperiode ohne wesentliche Nährstoffverluste möglich

 

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T

TA-Luft

Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft

Taupunkt

Bezeichnet die Temperatur, bei der die Kondensatbildung gerade einsetzt

Treber

Nebenerzeugnis der Bierherstellung (Biertreber) oder bei der Gewinnung von Kaffeeextrakt (Malzkaffeetreber)

Trester

Rückstände, die nach dem Auspressen des Saftes von Pflanzenbestandteilen übrig bleiben.

TS

Trockensubstanz, nach standardisierten Verfahren ermittelter, nicht verdampfter Anteil eines Stoffes

 

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U

Übernahmestation

technische Einrichtung zur Messung, Steuerung und Kontrolle der eingespeisten Menge und Qualität von (biogenen) Gasen in Gasversorgungsnetzen

Upgrading

Anreicherung des Methangehalts im Biogas

 

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V

Vergärung

Mehrstufiger Prozess, bei dem unter Luftabschluss und in feuchter Umgebung organische Stoffe durch Methanbakterien abgebaut werden und Biogas entsteht, Synonym für „Faulung“.

Verteilerunternehmen

Netzbetreiber, Unternehmen, das ein Gasnetz betreibt.

Verweilzeit

Durchschnittliche Aufenthaltszeit des Substrates im Fermenter

 

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W

Wirtschaftsdünger

Sammelbegriff für Rindergülle, Schweinegülle, Rindermist, Schweinemist und Hühnermist.

Wobbe-Index

Kennwert, der für die Charakterisierung der Qualität von Brenngasen herangezogen wird. Ähnliche Wobbe-Kennzahlen deuten auf eine Austauschbarkeit von Gasen hin, ohne dass Modifikationen an den Gasendgeräten (z.B. Brenndüsen) notwendig werden.

 

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Z

Zusatzgase

sind Gasgemische, die sich in Zusammensetzung und brenntechnischen Kenndaten wesentlich vom Grundgas unterscheiden, sie können dem Grundgas in begrenzter Menge zur Ergänzung der Gasdarbietung oder zur Verwertung örtlich verfügbarer Gase zugesetzt werden, dabei bestimmt die Forderung nach gleichartigem Brennverhalten des Gemisches die Höhe des Zusatzes