not available
Print
Facebook Like-Button laden!
Kurznachrichten

Kurznachrichten

Veranstaltungen

Veranstaltungen

  • 01.06.2017

    European Biomethane Conference 2017 mehr

  • 10.07.2017

    25. C.A.R.M.E.N.-Symposium in Straubing „Watt, Wärme, Werkstoffe - smart & sauber“ mehr

  • 20.11.2017

    7. Statuskonferenz | Bioenergie. Flexibel und integriert in die nächste Epoche mehr

  • 07.12.2017

    biogaspartner – die konferenz. Eine Strategie muss her! mehr

Newsletter abonnieren

Zörbig

Anlagensteckbrief

Das Projekt Zörbig wurde im Rahmen des Wettbewerbs "Biogaspartnerschaft des Jahres 2010" mit dem Innovationspreis ausgezeichnet. 

Land Deutschland
Region Sachsen-Anhalt
Anlagenstandort Zörbig
Betriebsaufnahme 2010
Einspeiseleistung 2.500 Nm³ Biomethan/h
Einspeisekapazität ca. 200 Mio. kWh p.a.
Aufbereitung Aminwäsche
Rohstoffe Reststoffe aus der Bioethanolproduktion
Investitionsvolumen 30 Mio. Euro

 

Die VERBIO Bioenergie AG, hat am Standort Zörbig in Sachsen-Anhalt die weltweit erste großtechnische Biogas-Raffinerie realisiert. In einem besonders effizienten und CO2-sparenden Prozess werden Abfallprodukte aus der Bioethanolproduktion durch doppelte Verwertung zu Biomethan weiter verarbeitet. Die übrig bleibenden Reststoffe werden als Dünger wieder der Landwirtschaft zugeführt. Der so erreichte geschlossene Kreislauf ist wegweisend für die nachhaltige Verwendung von Biomasse.

Das Gas wird ausschließlich aus agrarischen Reststoffen wie Schlempe, einem Abfallprodukt bei der Bioethanol-Produktion, sowie Stroh ohne die Nutzung von Nahrungsmitteln gewonnen.

Die Schlempe wird in 8000 m³ große Fermenter gepumpt. Das Stroh wird mechanisch zerkleinert und ebenfalls in die Fermenter eingeleitet. Dort verweilt die Biomasse unter Zugabe von Bakterien ca. 30 Tage. Während der Vergärung entsteht Rohbiogas, dass zu ca. 60% aus Methan besteht. Der Rest ist Kohlendioxid, Schwefel und anorganische Elemente. Diese werden in weiteren Schritten durch eine Entschwefelungs- und CO2-Abtrennungsanlage gereinigt. Die anorganischen Komponenten werden ebenfalls abgetrennt.

Das gereinigte Biomethan wird ins Erdgasnetz eingespeist. Als Biodünger entstehen Amoniumsulfatlösung (ASL) sowie Phosphat und Kalium. Das Biomethan wird an Erdgastankstellen im Bundesgebiet angeboten, die zum großen Teil von Stadtwerken betrieben werden. Eine ähnlich Anlage wird im brandenburgischen Schwedt betrieben.

Quellen: dena, VERBIO Vereinigte BioEnergie AG