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Kurznachrichten

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Rathenow

Anlagensteckbrief

Das Projekt Rathenow wurde mit dem Sonderpreis der "Biogaspartnerschaft des Jahres 2009" ausgezeichnet.

Land Deutschland
Region Brandenburg
Anlagenstandort Rathenow-Heidefeld
Betriebsaufnahme 2009
Einspeiseleistung 520 Nm³/h
Einspeisekapazität 44 Mio. kWh p.a.
Aufbereitung BiogasVerstärker
Gasqualität vor Ort Erdgas H
Druckstufe 8-9 bar (PN 16 bar)
Rohstoffe insgesamt 40 000 t Roggen- und Maissilage, Getreidekorn sowie Rinder- und Schweinegülle p.a.
Investitionsvolumen 9 Mio. Euro

 

Die Rathenower Anlage ist die erste von bis zu 10 Biogasanlagen mit Gasaufbereitung und Einspeisung die von der GASAG Berliner Gaswerke AG und deren Beteiligungsgesellschaft der EMB Energie Mark Brandenburg GmbH nach eigenen Angaben bis 2015 gebaut werden sollen. Eine weitere Anlage ist 2011 in Schwedt (Neuer Hafen) in Betrieb gegangen.

Für die jährliche Produktion von 44 Mio. kWh Bioerdgas werden 40.000t Inputstoffe wie Roggen- und Maissilage, Getreidekorn sowie Rinder- und Schweinegülle eingesetzt. Rund 1.000 ha Anbaufläche werden für die Energiepflanzenproduktion benötigt.

Die Aufbereitung des Biogases zu Erdgas erfolgt mittels physikalischer Wäsche in einem BiogasVerstärker der Firma . Die gesamten Anlagenkosten belaufen sich auf etwa 9 Mio. Euro.

Das Bioerdgas wird in das Gasnetz der EMB (Erdgas Mark Brandenburg GmbH) eingespeist. Derzeit wird der überwiegende Teil des Biomethans an die 13 Erdgastankstellen der GASAG AG mit 23 Mio. kWh Bioerdgas geliefert, was etwa einem Drittel des  Absatzes von 72 Mio. kWh entspricht. Weitere Abnehmer sind Stadtwerke, die das Biomethan in Kraft-Wärme-Kopplung nutzen wollen, und Privatkunden eines neu aufgelegten Bioerdgasprodukts. 

 

Quellen: dena, GASAG (11 KB) PDFDVGW