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Kurznachrichten

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Kißlegg-Rahmhaus

Anlagensteckbrief

Das Projekt Kißlegg-Rahmhaus wurde mit dem Sonderpreis im Wettbewerb der Biogaspartnerschaft 2010 ausgezeichnet.

 

Land Deutschland
Region Baden-Württemberg
Anlagenstandort Kißlegg-Rahmhaus
Betriebsaufnahme 2010
Einspeiseleistung 300 Nm³/h
Einspeisekapazität 25 Mio. kWh/a
Aufbereitung Membrantechnologie
Gasqualität vor Ort Erdgas H
Druckstufe PN 70 (aufnehmendes Netz)
Rohstoffe Speisereste, überlagerte Lebensmittel

 

Die BRV - Biologische Reststoff Verwertung GmbH verwertet in der Biogasanlage in Kißlegg-Rahmhaus Lebensmittel, die nicht mehr für den Verzehr bestimmt sind, wie z.B.  Speise- und Fettreste, sowie überlagerte Lebensmittel. In der Biogasanlage werden die Nahrungsmittelabfälle dann vergoren und es entsteht ein herkömmliches Biogasgemisch.

Die Aufbereitungsanlage der Thüga Energie GmbH, welche im Juli 2010 in Betrieb genommen wurde, wandelt das Gasgemisch in ein Biogas um, das Erdgas-Qualität erreicht. 

Durch die dort eingesetzte Membrantechnik ist die Aufbereitung des Gases ohne die Verwendung von Prozesswasser oder chemischer Reinigungsmittel möglich. Dieses Reinigungsverfahren für Biogas ist laut Angaben der Betreiber zum einen ökologisch nachhaltiger, zum anderen aber auch wirtschaftlich deutlich effizienter als herkömmliche Verfahren zur Biogasaufbereitung. Für den Einsatz dieses in Deutschland neuen Verfahrens wurde der Sonderpreis im Wettbewerb der Biogaspartnerschaft 2010 vergeben. 

Das aufbereitete Bio-Erdgas wird in das Erdgasnetz eingespeist und kann als Kraftstoff und Energielieferant genutzt werden. Mit dem Biomethan aus Kißlegg können rund 1.000 Haushalte versorgen werden.

Biogasaufbereitungsanlage in Kißlegg-Rahmhaus
Biogasaufbereitungsanlage in Kißlegg-Rahmhaus

Quellen: dena, Thüga Energie GmbH