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Kurznachrichten

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  • 29.11.2017

    Biomethan: Erzeugung von erneuerbarem Erdgas kann verzehnfacht werden mehr

  • 16.11.2017

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Veranstaltungen

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  • 07.12.2017

    biogaspartner – die konferenz. Eine Strategie muss her! mehr

  • 08.12.2017

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  • 22.01.2018

    Kraftstoffe der Zukunft 2018 | 15. Internationaler Fachkongresses für erneuerbare Mobilität mehr

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Hardegsen

Anlagensteckbrief

Land Deutschland
Region Niedersachsen
Anlagenstandort Hardegsen
Betriebsaufnahme 2009
Einspeiseleistung 500 Nm³/h
Einspeisekapazität 40 Mio. kWh p.a.
Aufbereitung drucklose Aminwäsche
Gasqualität vor Ort Erdgas L
Druckstufe 16 bar
Rohstoffe 50.000t Mais und Getreide
Investitionsvolumen 11 Mio. Euro

 

Im April 2009 ist im südniedersächsischen Hardegsen eine Anlage zur Biogasproduktion und Aufbereitung in Betrieb gegangen. Es werden rund 45 Millionen Kilowattstunden Rohbiogas erzeugt, auf Erdgasqualität aufbereitet und über 15 Jahre in das allgemeine Gasnetz eingespeist. 

Die Gasaufbereitungsanlage der MT-Biomethan GmbH, die nach dem Prinzip der drucklosen Aminwäsche arbeitet, ist in zwei aneinander gestellten Stahlrahmencontainern untergebracht. Davor steht als Außenanlage eine Waschkolonne, in der die eigentliche Methananreicherung stattfindet.

Die Aufbereitung und Einspeisung wird dabei von der E.ON Mitte übernommen, welche das Rohbiogas direkt vom Betreiber kauft. Die Ausspeisung und Verwertung erfolgt an insgesamt fünf Standorten. Zum Einsatz kommt das Biomethan schließlich in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Der erzeugte Strom wird – vergütet nach dem EEG – ins Netz geleitet und die Wärme vollständig am Standort der jeweiligen KWK-Anlage verwertet.

Die Beteiligung des Landkreises (Northeim), der Stadt Hardegsen, des  und des örtlichen  am Projekt wird über die Projektgesellschaft Biokraft Hardegsen GmbH realisiert. Mehr als 40 landwirtschaftliche Betriebe aus der Region stellen die benötigten Rohstoffe zur Verfügung. Jährlich verarbeitet die Anlage ca. 50.000 Tonnen Maissilage und Roggen-GPS. Über einen separaten Lagerbehälter wird darüber hinaus auch Gülle in die Fermenter zudosiert. Diese hat einen Gesamtmengenanteil von etwa 10 Prozent.

 

Quellen: dena, Pressemitteilung (42 KB) PDF, MT-Biomethan GmbH