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Vorträge

Nachhaltigkeitszertifizierung und THG-Minderungspflicht – eine Zwischenbilanz. (489 KB) PDF
Thomas Kinkel, Sachbearbeiter, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung BLE

Reform der Erneuerbare Energien Direktive - Änderung und Chancen für Biomethan. (1.5 MB) PDF
Dr. Max Peiffer, Partner, AssmannPeiffer Partnerschaft von Rechtsanwälten

Power-to-Gas und Biomethan: Eine positive (THG)-Bilanz. (1.4 MB) PDF
Georg Radlinger, Prokurist, schwaben regenerative GmbH

Stoffliche Nutzung von Bioenergie in der chemischen Industrie - Perspektiven für Biomethan. (444 KB) PDF
Dr. Jörg Rothermel, Ableitungsleiter Energie, Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI)

Biomethan in der chemischen Industrie: Sicht der Biogaspartner auf den neuen Markt. (750 KB) PDF
Janka Abend-Krzeminski, Vertrieb und Blianzkreismanagement, NAWARO BioEnergie Park "Güstrow" GmbH

Perspektiven der Biomethanerzeugung nach der EEG-Novelle 2014. (1.3 MB) PDF
Johan Grope, Projektleiter, Institut für Biogas, Kreislaufwirtschaft und Energie (IBKE)

Repowering von Biogasanlagen: Chancen und Herausforderungen. (2.3 MB) PDF
Stephan Schulte, agraferm

"Regionales Verbundsystem Westeifel": Biogasleitung für die Zukunft. (1.7 MB) PDF
Arndt Müller, Vorstand, Stadtwerke Trier AöR

Erneuerbare Gase-Perspektiven (nicht nur) im Wärmemarkt. (3.2 MB) PDF
Dr. Volker Bartsch, DVGW

Programm:

biogaspartner – Jahreskonferenz.
„Die Rolle von Biomethan in Phase 2 der Energiewende.“
 (128 KB) PDF 

biogaspartner - die konferenz 2015

Unter dem Titel "Die Rolle von Biomethan in Phase 2 der Energiewende." hat die dena Externer Link am Donnerstag dem 03. Dezember in Berlin die Jahreskonferenz des Projektes biogaspartner veranstaltet. Zwei aktuelle Gesetzesvorhaben standen dabei im Fokus: die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und die Weiterentwicklung des Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetzes (EEWärmeG).

dena-Geschäftsführerin Kristina Haverkamp plädierte im Namen der Plattform dafür, mit den beiden Gesetzen die Rahmenbedingungen für die Einspeisung von Biogas in das Erdgasnetz zu verbessern und damit auch eine Perspektive für Biogasanlagen zu schaffen, die bisher noch nicht in das Netz einspeisen.

Hochkarätige Experten diskutierten über die Zukunft von Biomethan. Zudem wurden die Preisträger des Wettbewerbs der Biogaspartnerschaft 2015 "MicrobEnergy" und "Kommunale Netze Eifel" für herausragende Projekte im Biogasmarkt gekürt und erste Ergebnisse der Umfrage zum Branchenbarometer Biomethan präsentiert.

Biogaspartnerschaft des Jahres 2015

Die „Biogaspartnerschaft des Jahres 2015“ geht an die MicrobEnergy GmbH für eine biologische Methanisierungsanlage in Allendorf (Eder) in Hessen. Bei dem neuartigen Verfahren zur Aufbereitung von Rohbiogas mithilfe von Bakterien kann man nahezu klimaneutrales Biomethan erzeugen und ins Erdgasnetz einspeisen. Der Preisträger vermarktet es an einen Automobilhersteller, der seine Fahrzeuge mit komprimiertem Erdgas betankt.

Die biologische Methanisierung hat den Vorteil, dass die Biogasanlagen noch effizienter arbeiten, da das bisher häufig ungenutzte CO2 verwendet wird. Zudem trägt die Vermarktung des Biomethans an Automobilhersteller zur Dekarbonisierung im Verkehr bei. Die Anlage leistet damit einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zu einer CO2-neutralen Mobilität.

Biogasprodukt des Jahres 2015

Auf der Konferenz prämierte die dena auch die Preisträger des „Wettbewerbs der Biogaspartnerschaft 2015“. Zum „Biogasprodukt des Jahres 2015“ kürte die dena das Konzept „Biomethan im Rahmen des Regionalen Verbundsystems Westeifel“ der Kommunalen Netze Eifel AöR (KNE). Es ist ein Beispiel dafür, wie Biogasanlagen in den Biomethanmarkt eingebunden werden können.

Das Projekt beinhaltet den Bau einer 80 Kilometer langen Trasse für Trinkwasser, Strom und Gas zwischen der nordrhein-westfälischen Landesgrenze und dem Großraum Trier. Auch die Errichtung einer zentralen Biogasaufbereitungsanlage ist geplant. Diese soll die Biogasanlagen in der Region schrittweise anschließen, da deren EEG-Vergütung 20 Jahre nach Inbetriebnahme ausläuft. So soll deren Betrieb auch nach Ablauf der EEG-Förderung ermöglicht werden. Das Konzept dient damit als Vorbild für andere Kommunen und Landkreise.