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Kurznachrichten

Kurznachrichten

  • 28.03.2017

    Acht Bio-Erdgas-Busse in Wernigerode in Betrieb genommen mehr

  • 16.03.2017

    Forschungsprojekt: Zukunftsfähige Modelle für den Betrieb von Biogasanlagen mehr

  • 05.03.2017

    BayWa r.e. verkauft zwei Biomethananlagen mehr

  • 03.03.2017

    Gießen stellt Busflotte von Erdgas auf Biomethan um mehr

Veranstaltungen

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Einspeisung

Die Einspeisung von Biomethan in ein vorhandenes Gasnetz

Die Biogas-Netzeinspeisung ist eine wirtschaftliche Lösung, wenn der Verwendungsort des Gases vom Erzeugungsort relativ weit entfernt ist. Die Einspeisung geschieht im wesentlichen über einen Kompressor, der das Druckniveau des Bioerdgases auf das der angeschlossenen Druckgasleitung hebt. Über die gesetzlichen Gegebenheiten in Europa haben neue Gaserzeuger die Möglichkeit, das Gas in die Netze der konventionellen Gasversorger einzuspeisen. Dies ist für den Erzeuger durch die Vervielfachung der möglichen Abnehmer attraktiv. Hierfür muss jedoch die Gasqualität den jeweiligen Bestimmungen der Gasklasse entsprechen und darf nur innerhalb der Qualitätsstandards abweichen. Dies wird über die Aufarbeitungstechnologie realisiert. Da zur Verdichtung eine nicht unerhebliche Menge an Energie benötigt wird, sind die Energiebilanz und die Wirtschaftlichkeit im Einzelfall zu prüfen.

Zusatzgas/Austauschgas:

Bei der Einspeisung von Biomethan wird zwischen Austauschgas und Zusatzgas unterschieden. Der Unterschied liegt in der Qualität der Gase. Austauschgas hat die selben qualitativen Standards wie herkömmliches Erdgas und kann dieses somit ersetzen. Zusatzgas ist in der Zusammensetzung dem Erdgas nicht äquivalent und kann deshalb nur zu einem Teil dem normalen Erdgas beigemischt werden.  

Qualitätsstandards:

Erdgas wird in "Erdgas L (low)" und "Erdgas H (high)" unterschieden. Erdgas H ist qualitativ hochwertiger als Erdgas L und wird hauptsächlich in den GUS-Staaten und in der Nordsee gefördert.
Erdgas L enthält ca. 89% brennbare Gase (hauptsächlich Methan, aber auch kleine Teile von Ethan, Propan, Butan und Pentan) während Erdgas H aus ca. 97% brennbaren Gasen (s. o.) besteht. 

Je nach geographischer Herkunft unterscheiden sich die in Deutschland verfügbaren Erdgase. Dadurch ist auch der Grad der Aufbereitung des Biomethans regional verschieden.