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Kurznachrichten

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  • 28.03.2017

    Acht Bio-Erdgas-Busse in Wernigerode in Betrieb genommen mehr

  • 16.03.2017

    Forschungsprojekt: Zukunftsfähige Modelle für den Betrieb von Biogasanlagen mehr

  • 05.03.2017

    BayWa r.e. verkauft zwei Biomethananlagen mehr

  • 03.03.2017

    Gießen stellt Busflotte von Erdgas auf Biomethan um mehr

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13. Biomethan ist die intelligente Option für die Zukunft

Neben der heute bereits verbreiteten Art der Biomethanerzeugung über die anaerobe Vergärung von Biomasse und anschließender Aufbereitung, wird seit einigen Jahren intensiv an einer zweiten Art der Herstellung geforscht. Die Abkürzung SNG steht für „Synthetic Natural Gas“. Es kann aus Braun- und Steinkohle oder eben auch aus Biomasse (Bio-SNG) hergestellt werden. Im Gegensatz zur Biogasproduktion über anaerobe Vergärung wird hier die Biomasse auf thermo-chemischem Wege umgewandelt. Nach der Vergasung des organischen Materials erfolgen die Aufbereitung des Rohgases zu einem gereinigten Synthesegas, Methanisierung und eventuell notwendige Gaskonditionierungsschritte. 


Auch Bio-SNG kann ins Erdgasnetz eingespeist werden. Während aber die anaerobe Vergärung auf bakteriell leicht abbaubarer Biomasse mit einem hohen Wasseranteil basiert, werden für Bio-SNG vornehmlich Holz und andere feste Biomasse, wie Chinaschilf (Miscanthus) oder Stroh, zum Einsatz kommen. Aufgrund der eingesetzten Technologien werden Bio-SNG-Anlagen auch in größeren Leistungseinheiten gebaut werden können als die heute verfügbaren Biogasanlagen. Mit der Marktreife von Bio-SNG-Anlagen ist allerdings erst ab dem Jahr 2015 zu rechnen. 


Für die Zukunft stellt die parallele Nutzung beider Verfahren zur Biomethanherstellung eine hoch interessante Option dar. Durch die Kombination lassen sich alle denkbaren organischen Roh- und Reststoffe effizient zu einem Erdgassubstitut umwandeln und über die Gasnetze nutzbar machen.