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1. Biomethan schützt unser Klima

Aus Biomasse gewonnenes Biomethan (oder Bioerdgas) ersetzt fossiles Erdgas. Es kann somit den Ausstoß von Treibhausgasen verringern und einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige und umweltfreundliche Energiewirtschaft leisten.

Die bei der Verbrennung fossiler Energieträger entstehenden CO2-Emissionen gelten als Hauptverursacher der globalen Erderwärmung. Bioenergieträger wie Biomethan setzen bei ihrer Nutzung nur soviel CO2 frei, wie während des Wachstums der Pflanzen aus der Atmosphäre aufgenommen wurde. Dadurch kann im Idealfall eine klimaneutrale Nutzung erreicht werden. 

Die Verwendung von landwirtschaftlichen Reststoffen bei der Biogaserzeugung kann einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Vergärung von Gülle und anschließende Ausbringung auf dem Feld reduzieren deren Potential zur Klimaerwärmung gegenüber einer direkten Ausbringung deutlich. Dieser positive Effekt ist ein Alleinstellungsmerkmal der Biogasproduktion. Hierdurch lassen sich im Vergleich zu anderen Biomasseanwendungen sehr positive Klimabilanzen für die Biogas- und Biomethannutzung erreichen.